Hengli habe iranisches Erdöl im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft. Es handele sich um die zweitgrösste derartige Raffinerie in ganz China.
Schattenflotte als «Lebensader»
Zusätzlich verhängte das Ministerium Sanktionen gegen etwa 40 Reedereien und Schiffe, die laut Mitteilung als Teil der iranischen Schattenflotte operieren. Sie stellen demnach eine «finanzielle Lebensader» für die Führung in Teheran dar. Die Sanktionen sehen vor, dass Vermögenswerte eingefroren werden und es US-Bürgern untersagt ist, mit den betroffenen Firmen Geschäfte zu machen.
Gerade die Firma Hengli habe ihre Ölgeschäfte mit dem Iran über die Schattenflotte abgewickelt und der Führung in Teheran seit 2023 hunderte Millionen Dollar an Einnahmen beschert, hiess es in der Mitteilung.
Die Massnahme ist Teil eines breiteren Vorstosses der USA, den Iran mit wirtschaftlichem Druck im laufenden Krieg zu einer Verhandlungslösung zu bringen. In den vergangenen Wochen hatte die US-Regierung immer wieder Sanktionen gegen iranische Handelspartner belegt, etwa in den Bereichen Energie und Waffen. Auch die Seeblockade der Strasse von Hormus zielt darauf ab, Teheran seiner wichtigen Einnahmen aus dem Ölexport zu berauben./jcf/DP/he
(AWP)
