Ein israelischer Armeesprecher sagte, die Luftwaffe habe nicht die Brücke selbst angegriffen, sondern auf einen Bereich daneben gezielt.

Viele Menschen sind aus dem südlichen Libanon vor Angriffen in den Norden geflohen, unter anderem in die Hauptstadt Beirut. Wenn sie von dort etwa in die Küstenstadt Tyrus zurückkehren wollen, könnten sie für eine Autofahrt, die normalerweise zwei Stunden dauert, wegen der nun zerstörten Brücke möglicherweise Tage brauchen. Auch Hilfsgüter für den Süden kommen vor allem auf Lastwagen aus dem Norden.

Auch in anderen Teilen des Landes griff Israel weitere Ziele an, darunter im Osten in der Bekaa-Ebene. Die libanesische Stadt Bint Dschubail im Süden ist seit Tagen schwer umkämpft, israelische Truppen und Hisbollah-Kämpfer liefern sich heftige Gefechte./jot/DP/stw

(AWP)