An der Videokonferenz nahmen noch weitere Staats- und Regierungschefs aus der Region teil, darunter Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi oder Iraks Ministerpräsident Mohammed al-Sudani.
Hunderttausende Vertriebene durch jüngste Eskalation
Mehr als 600.000 Menschen seien im Libanon im Zuge der jüngsten Eskalation bereits vertrieben worden, betonte Aoun. «Einige von ihnen irren auf den Strassen umher, ohne Obdach und ohne die grundlegendsten Lebensnotwendigkeiten», sagte er.
Als Reaktion auf die Tötung des iranischen obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei hatte die mit Teheran verbündete Hisbollah vor gut einer Woche wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Seitdem greift das israelische Militär wieder im grösseren Umfang im Libanon an. Die Hisbollah hat im Libanon eine Art Staat im Staate aufgebaut. Sie sieht sich als einzig wahre Widerstandskraft gegen den Erzfeind Israel. Auch der libanesische Staat ist offiziell im Kriegszustand mit Israel./arj/DP/mis
(AWP)
