Das Comité Champs-Elysées, eine Vereinigung zur Förderung des Images der Pariser Prachtstrasse, organisiert seit 1980 die alljährliche Weihnachtsbeleuchtung. Das Comité beanstandete die Ausstrahlung einer Werbung, welche «Ähnlichkeiten» zu den Installationen der Jahre 2014 bis 2017 aufgewiesen habe.
Lindt?&?Sprüngli wurde daher wegen «Urheberrechtsverletzung an der funkelnden Version der Champs-Elysées-Beleuchtung» und wegen «parasitärer Nutzung» verklagt. Laut dem Comité erfordert die Weihnachtsbeleuchtung jeweils erhebliche Investitionen und es bestehe für Unternehmen die Möglichkeit, diese gegen eine Lizenzgebühr zu nutzen.
Nach Einschätzung des Gerichts zeigte Lindts Werbung «klar die Absicht, vom Aufwand, Know-how und den Investitionen des Comités zu profitieren», indem realistische Sequenzen der Beleuchtung gezeigt wurden. Das Gericht befand, dass die «parasitären» Handlungen damit gegeben seien.
Lindt reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage von AFP.
ra/
(AWP)

