Die Linke behält damit ihre deutliche Mehrheit in der Exekutive der Stadt für eine fünfte Legislaturperiode in Folge. Der Freisinnige Pierre-Antoine Hildbrand behält seinen Sitz. Er bleibt aber weiterhin der einzige Bürgerliche in der Regierung der Waadtländer Kantonshauptstadt.
FDP-Stadtparlamentarierin Mathilde Maillard gelang es nicht, ihr Resultat aus dem ersten Wahlgang zu wiederholen. Damals hatte sie Platz Sieben erreicht, vor PdA-Kandidat Xavier Roth auf Rang Acht. Im zweiten Wahlgang überholte Roth dagegen Maillard.
Junod auf Rang Drei
Auf der linken Seite sicherten sich die vier Bisherigen die Wiederwahl: An der Spitze liegt die Sozialdemokratin Emilie Moeschler mit 18'279 Stimmen, vor dem Grünen Xavier Company mit 18'225 Stimmen. Dahinter folgen der scheidende SP-Stadtpräsident Grégoire Junod mit 18'065 Stimmen sowie die Grüne Natacha Litzistorf mit 17'234 Stimmen. Die restlichen zwei Sitze der Linken gehen an die neu angetretenen Julien Eggenberger (SP), der auf 16'711 Stimmen kam, sowie den PdA-Kandidaten Xavier Roth mit 15'008 Stimmen.
FDP-Kandidat Pierre-Antoine Hildbrand belegte mit 15'275 Stimmen den 6. Platz. Seine Mitkandidatinnen Mathilde Maillard und Marlène Bérard kamen mit 13'686 respektive 12'144 Stimmen auf die Ränge Acht und Neun. Auf den beiden letzten Plätzen landeten SVP-Kandidat Fabrice Moscheni und der unabhängige Kandidat Bruno Dupont, der auf einer Liste mit dem Namen «Stop Drogen und Drogenhandel» angetreten war.
Die Linke stellt bereits seit zwanzig Jahren sechs von sieben Mitgliedern der Lausanner Stadtregierung, mit jeweils drei Sozialdemokraten, zwei Grünen und einem Vertreter der Partei der Arbeit (PdA), die in der Waadt Parti ouvrier populaire (POP) heisst. Nachdem die Grünen vor fünf Jahren versucht hatten, im ersten Wahlgang allein anzutreten, wurde das bewährte Bündnis dieses Jahr unter dem Namen «Allianz für Lausanne» wiederbelebt.
(AWP)
