Für das Wachstum der 100-prozentigen Tochter stellt der Konzern in Frankfurt neu ein. 60 Kräfte seien bereits gewonnen, die Einstellung von 280 weiteren Beschäftigten sei geplant. Aktuell beschäftigt die Airline rund 450 Menschen. Die Crews ersetzen zu niedrigeren Tarifbedingungen Kräfte bei der bisherigen Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Lufthansa Cityline.
Für Passagiere ist kaum zu erkennen, mit welcher Gesellschaft sie fliegen, weil City Airlines voll in den Lufthansa-Flugplan integriert ist und auch keine eigenen Tickets verkauft. Ein ähnliches Konzept verfolgt der Konzern bei der Tochter Discover, die auch Fernflüge anbietet. Die Gewerkschaften der Piloten und Flugbegleiter sehen die Strategie kritisch.
Die Kabinengewerkschaft Ufo verlangt Verhandlungen sowohl bei der Kerngesellschaft als auch bei der zur Disposition gestellten Alt-Regiotochter Cityline. In einem Schreiben an die Mitglieder kündigt die Gewerkschaft für den Fall weiterer Gesprächsblockaden Warnstreiks an. Mit diesen sei dann jederzeit und auch sehr kurzfristig zu rechnen./ceb/DP/jha
(AWP)

