Im Grossraum Paris und in weiteren Städten hatte es in der Nacht zum Freitag nach dem Tod eines Jugendlichen bei einer Polizeikontrolle in der dritten Nacht in Folge Ausschreitungen gegeben. Autos und Mülltonnen wurden in Brand gesteckt und Polizisten mit Feuerwerkskörpern angegriffen. 667 Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums festgenommen und 249 Polizeibeamte verletzt. Landesweit waren in der Nacht 40 000 Polizisten im Einsatz, um sich den Ausschreitungen entgegenzustellen, 5000 davon in Paris. Auch die Hauptstadt berief einen Krisenstab ein./evs/DP/jha
Angesichts der anhaltenden Krawalle in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron ein Krisentreffen einberufen. Der interministerielle Krisenstab solle am Freitag um 13.00 Uhr zu einer Sitzung zusammenkommen, teilte der Élyséepalast mit. Macron nahm am Freitagmorgen noch an einem EU-Gipfel in Brüssel teil.
30.06.2023 09:42
Ihr Kommentar
Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.Das könnte Sie auch interessieren
News