Rund 200 Triebwerke müssten schon bis Mitte September an die Reihe kommen. An dem Antrieb ist auch der Münchner Hersteller MTU beteiligt, bei dem etwa jedes dritte Exemplar des Antriebs endmontiert wird. Für die Aktien von Raytheon und MTU ging es nach den Neuigkeiten abwärts.
Die MTU-Aktie verlor am frühen Nachmittag zuletzt mehr als fünf Prozent. Der Kurs des Raytheon-Papiers sank im vorbörslichen US-Handel um mehr als drei Prozent.
Raytheon begründete die nötigen Untersuchungen mit möglichen Problemen mit einem Metallpulver, das zur Herstellung bestimmter Triebwerksteile verwendet wird. Die derzeit produzierten Antriebe seien davon nicht betroffen.
Das Triebwerk PW1100G-JM kommt etwa bei jedem zweiten Jet aus der A320neo-Familie zum Einsatz. Die andere Hälfte wird vom Leap-Triebwerk der Hersteller Safran und General Electric angetrieben./stw/lew/mis