Verglichen mit dem langfristigen Durchschnitt vor 2020 von etwa fünf Prozent sei die aktuelle Zahl «beunruhigend hoch», sagte Wohlrabe. «Es ist durchaus möglich, dass mehrere Unternehmen infolge der Engpässe die Produktion senken müssen.»

Stark betroffen sei die Chemiebranche. Dort berichteten 31,2 Prozent der Unternehmen von Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie lag der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig./brd/DP/stw

(AWP)