«Wir wollen im Dörfli wieder für unsere Gäste da sein», wird Florian Goepfert, Leiter Immobilien von McDonald's Schweiz, in einer Mitteilung vom Freitag zitiert. Deshalb habe McDonald's Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingereicht.
Die Beschwerde richtet sich gegen ein kürzlich gefälltes Urteil des Baurekursgerichts, das die von der Stadt genehmigte Baubewilligung für die Filiale am Limmatquai 48 aufhob. Das Baurekursgericht hatte vor allem die Gestaltung von zwei Kaminen kritisiert und gab damit den Anwohnenden Recht, die sich gegen die Filiale wehrten.
Filiale «gezielt auf den Standort abgestimmt»
McDonald's betonte, dass genau diese Kaminlösung mit der Denkmalpflege und der Stadt vereinbart worden sei. «Das Projekt am Limmatquai haben wir gezielt auf den Standort abgestimmt und von den zuständigen Behörden bewilligen lassen.»
Der eine Kamin ist für die gefilterte Abluft aus dem Restaurant vorgesehen, der zweite wird wegen der energetischen Sanierung notwendig. McDonald's will ein Abwärmerückgewinnungssystem mit Wärmepumpe einrichten. Wenn ein solcher Kamin nicht erlaubt werde, sei die Abkehr von fossilen Energien im Niederdorf praktisch verunmöglicht, kritisierte McDonald's.
Es ist nicht das erste Mal, dass Anwohnerinnen und Anwohner gegen den Bau einer McDonald's-Filiale auf die Barrikaden gehen. So wurde etwa eine Filiale im Gebäude des Schauspielhauses verhindert. Statt des Fast-Food-Restaurants eröffnete schliesslich eine Spar-Express-Filiale.
(AWP)
