Zum Handelsstart sank der Kurs der Aktie um rund 1,8 Prozent. Die weitgehend erwartungsgemässen Quartalsergebnisse untermauerten die Jahresziele des Energieversorgers, schrieb Experte Pavan Mahbubani von der US-Bank JPMorgan.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg in den ersten drei Monaten des Jahres verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel auf über 1,6 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Mittwoch in Essen mit.
Neben dem verbesserten Tagesgeschäft halfen RWE im abgelaufenen Jahresviertel auch Einmaleffekte. So gab es im Geschäft mit der Energieerzeugung durch Windanlagen auf See eine bilanzielle Abbildung eines Leasinggeschäfts zur Nutzung eines Konstruktionsschiffes. Zudem profitierten die Essener von einem Entschädigungsanspruch gegenüber dem niederländischen Staat.
Diesen Einmalbeitrag hatte RWE in den Jahreszielen bisher nicht berücksichtigt, weil unklar war, wann die EU über die beihilferechtliche Freigabe entscheiden würde. Obwohl das Geld im Mai geflossen ist, lassen die Essener die Prognosen trotzdem unverändert.
Konzernweit erwartet RWE im laufenden Jahr ein Wachstum des operativen Ergebnisses von 5,1 auf 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro. Der bereinigte Nettogewinn soll 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro erreichen./lew/mis/jha/
(AWP)
