Zwar erhöhte sich auch die Zahl der grösseren Betriebe, die ihr Geschäft aufgaben, um 0,8 Prozent auf etwa 99.900. Doch wie in allen Jahren seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2003 überwogen bei grösseren Betrieben die Neugründungen die Betriebsaufgaben.

Von grösserer wirtschaftlicher Bedeutung gehen die Wiesbadener Statistiker aus, wenn ein Betrieb zum Beispiel als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gegründet wird, Beschäftigte eingestellt werden oder Chef beziehungsweise Chefin einen Meisterbrief im Handwerk besitzen.

Insgesamt mehr als 640.000 Neugründungen

Inklusive kleinerer Betriebe gab es den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 640.500 Neugründungen in Deutschland und damit 7,7 Prozent mehr als 2024. Dem standen 502.200 Gewerbeabmeldungen gegenüber - 0,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Insgesamt zählt das Bundesamt im vergangenen Jahr 762.400 Gewerbeanmeldungen. Das war ein Plus von 6,4 Prozent binnen Jahresfrist. In dieser Zahl sind neben Neugründungen von Betrieben auch Übernahmen etwa durch Kauf oder Gesellschaftereintritt sowie Umwandlungen und Zuzüge aus anderen Meldebezirken enthalten./ben/DP/mis

(AWP)