Der Umsatz kletterte zugleich um 5,5 Prozent dank leicht steigender Preise. Damit fallen die Zahlen noch besser aus als Ende 2025 geschätzt. «Das Auslandsgeschäft blieb trotz der Zollstreitigkeiten und unruhigen Handelsbeziehungen auf hohem Niveau stabil», hiess es.

Die Pharmabranche ist seit Jahren robust trotz Wirtschaftskrise, denn ihr Geschäft ist wenig konjunkturabhängig. Anfang vergangenen Jahres profitierte sie zudem von Vorzieheffekten, da Unternehmen angesichts drohender US-Zölle noch schnell massenhaft Arzneien über den Atlantik schickten.

Sinkende Nachfrage im Inland

Zuletzt hätten die Unsicherheiten zugenommen, erklärte der VCI, der rund 2.000 Unternehmen aus der Chemie- und Pharmabranche vertritt. Die Bestellungen aus dem Inland seien in den vergangenen Monaten gesunken. Zugleich steige der Druck durch Importe aus Asien. Dagegen blieben die Exporterwartungen zu Jahresbeginn positiv.

Mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes erzielt die Branche laut der Angaben im Export. Allein ein Viertel der Ausfuhren geht in die USA. «Die Unsicherheiten im US-Geschäft bleiben jedoch hoch: Pharmazölle stehen weiterhin im Raum. Sollten sie kommen, hätte dies gravierende Folgen», warnte der VCI./als/DP/stk

(AWP)