«Ich bin gegen die Gewalt.» Wenn Menschen protestierten, sollten sie das friedlich tun, mahnte die First Lady. Die tödlichen Schüsse von Bundesbeamten, die in den vergangenen Wochen zwei Menschen in Minneapolis das Leben gekostet hatten, erwähnte sie dabei nicht explizit. Die 55-Jährige hält sich mit öffentlichen Auftritten und Statements zur politischen Lage in den USA meist zurück. In ein paar Tagen erscheint allerdings eine Dokumentation über sie, die auch Thema in dem Interview von Fox News war.
Trumps rigorose Abschiebe-Politik und das brutale Vorgehen hochgerüsteter Einsatzkräfte in Minneapolis hatten in den USA zuletzt landesweite Proteste ausgelöst. Unter diesem Eindruck deutete der US-Präsident jüngst Kompromissbereitschaft an. Die Gespräche mit den beiden Demokraten Walz und Frey bezeichnete er in einem Radiointerview nun als «sehr gut» und «sehr respektvoll».
Frey kündigte nach dem Telefonat mit Trump an, dass ab diesen Dienstag einige Bundesbeamte aus Minneapolis abgezogen würden./fsp/DP/stw
(AWP)
