Ein solcher Schritt sei in niemandes Interesse und würde niemandem nutzen. Meloni fügte hinzu: «Ich denke, es wäre nicht einmal im Interesse der USA, um das klar zu sagen.» Zu einer möglichen europäischen Reaktion auf einen Einsatz des US-Militärs, sollte er denn eintreten, sagte die rechte Politikerin: «Wenn diese Eventualität eintreten sollte, werden wir darüber sprechen.»
Sorge über US-Absichten in Grönland
Meloni gilt als Sympathisantin von US-Präsident Donald Trump und als eine seiner wichtigsten Verbündeten in Europa. Der US-Angriff auf Venezuela vor knapp einer Woche hatte in der internationalen Gemeinschaft Sorgen über die Absichten der USA mit Blick auf Grönland geweckt. Trump zeigt aktuell verstärkt Interesse an der zum Königreich Dänemark gehörenden Arktisinsel.
Grönland habe für die Interessen und Sicherheit der USA eine wichtige strategische Bedeutung, sagte Meloni. Ausserdem sei es ein Gebiet, in dem viele ausländische Akteure aktiv sind. In diesem Kontext deutete sie an, Verständnis für Sorgen der USA zu haben. «Ich denke, die Botschaft der USA ist, dass sie übermässige Einmischungen ausländischer Akteure nicht akzeptieren werden.»/rme/DP/jha
(AWP)
