Merz mahnte: «Es darf allerdings jetzt nicht erneut in Zweifel gezogen werden von der amerikanischen Seite, dass sie zu ihren Zusagen aus dem letzten Sommer steht.» Auch die US-Seite sollte ein Interesse daran haben, dass Vereinbarungen eingehalten und nicht durch «tägliche Ankündigungen» infrage gestellt würden. Merz stellte fest: «Wir sind nicht bereit, eine Verschlechterung dieser Verabredung hinzunehmen.» Der Kanzler erinnerte daran, dass noch zwei Kapitel des Abkommens, zu Aluminium und Stahl, offen seien.
Das Abkommen war im vergangenen Jahr vereinbart worden. Aber wegen des Streits um die von Trump beanspruchte Arktisinsel Grönland und seinen nachfolgenden Zolldrohungen wurde es auf Eis gelegt. Geplant ist unter anderem, dass Industriegüter aus den USA künftig zollfrei in die EU eingeführt werden können. Im Gegenzug für diese EU-Zusagen verzichtete Trump im vergangenen Sommer unter anderem auf die Einführung von Sonderzöllen./bw/DP/jha
(AWP)
