Das sei «anders, als es zwischen Präsident (Donald) Trump und Präsident Putin in der letzten Woche verabredet war, als wir gemeinsam in Washington waren», sagte Merz.

US-Präsident Trump hatte nach seinem Telefonat mit Putin Anfang voriger Woche mitgeteilt, dass der Kremlchef einem Treffen mit Selenskyj zugestimmt habe. Moskau sprach in der Folge nur von einer Bereitschaft, die bisherigen bilateralen Verhandlungen über einen Frieden auf eine höhere Ebene zu stellen. Russland sieht ein Treffen der Präsidenten allenfalls am Ende eines Verhandlungsprozesses, wenn es um die Unterzeichnung einer Vereinbarung geht. Dem Kreml wird von der Ukraine und ihren Verbündeten Verzögerungstaktik vorgeworfen.

Ähnlich wie Merz hatte sich zuvor bereits Aussenminister Johann Wadephul geäussert, der Moskaus Verhandlungsbereitschaft skeptisch sieht. «Ich habe allergrösste Zweifel, dass es in absehbarer Zeit überhaupt zu Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine kommt», sagte er dem Nachrichtenmagazin «Focus» am Mittwoch./vee/DP/he

(AWP)