Der Kanzler betonte aber gleichzeitig, wie wichtig der Zusammenhalt aller 27 Mitgliedstaaten der EU sei. Wenn der gelinge, «dann sind wir wirklich stark und dann ist Europa auch ein Faktor auf der Welt», betonte der Kanzler. «Die Entwicklung auf dieser Welt zeigt, wie wichtig es ist, dass wir, ja, ein Machtfaktor werden auf der Welt - ökonomisch, politisch, auch sicherheitspolitisch.»
«Neues Kapitel in deutsch-französischen Beziehungen»
Frankreichs Präsident hob hervor, dass der erfolgreiche Neustart der deutsch-französischen Beziehungen ein Motor für die Stärkung Europas sei. Frankreich und Deutschland hätten nach dem Regierungswechsel in Berlin gemeinsam «ein neues Kapitel in den deutsch-französischen Beziehungen aufgeschlagen» und ihre Positionen stark aneinander angeglichen. Beide wollten eine noch stärkere Dynamik für Europa schaffen.
«Und ich glaube, dass das deutsch-französische Tandem heute perfekt aufeinander abgestimmt ist, um ein stärkeres Europa in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Währung zu schaffen, aber auch um ein Europa zu schaffen, das seine geopolitische Position im Ukraine-Konflikt angesichts des von Russland begonnenen Angriffskrieges behauptet, und ein Europa, das sich diesen Herausforderungen stellt und beschlossen hat, sich wieder zu bewaffnen, um seinen Schutz zu gewährleisten.»/evs/mfi/DP/he
(AWP)