Im grössten Geschäftsbereich Medical Devices (Haag-Streit), will die Gruppe in den Kernmärkten USA und Europa wachsen und parallel dazu werden zusätzliche Kostensenkungsmassnahmen umgesetzt. «Dabei sollen die Kosten für Forschung- und Entwicklung nach erhöhten Investitionen wieder auf ein normales Niveau zurückkehren», so Finanzchef Urs Scherrer. Mittelfristig werde eine Quote von 10 Prozent angestrebt, nach gut 15 Prozent im Jahr 2025.

Tech-Cluster «auf Kurs»

Mit dem Geschäftsbereich Technologiecluster & Infra und der Entwicklung des Areals in Zug Nord sieht sich die Gruppe auf Kurs. Hier erwartet das Unternehmen in den kommenden Jahren steigende Einnahmen aus Mietzinsen sowie aus dem Verkauf von Einheiten. Als «Meilenstein» soll das Projekt SHL Südtor noch in diesem Jahr abgeschlossen und übergeben werden, während für das Projekt Adora (ETH Learning Factory) die Vorarbeiten begonnen werden.

Im Segment Investments & Corporate steht laut Management die operative Entwicklung der Beteiligungen im Fokus. Die Gehrig Group befinde sich auf dem Weg zur operativen Verbesserung. Der Turnaround und die Rückkehr in die Gewinnzone soll noch im laufenden Jahr erfolgen.

Bei SteelcoBelimed würden derweil weitere Integrationsmassnahmen umgesetzt, darunter Anpassungen der Produktionsstruktur sowie die Einführung neuer Produkte. Nach Abschluss der Integration 2027/28 bleibe mittelfristig das Ziel, jährliche Wachstumsraten von 5 bis 8 Prozent sowie eine EBIT-Marge von rund 10 Prozent zu erreichen.

an/hr

(AWP)