Mit dem Deal will Shell seine Ressourcenbasis «für die kommenden Jahrzehnte» stärken und seine Präsenz im Norden Amerikas ausbauen, heisst es weiter. Konkret geht es um das Montney-Becken in den kanadischen Provinzen British Columbia und Alberta zur Förderung von Schiefergas.
Das kanadische Unternehmen sei ein «qualitativ hochwertiger, kostengünstiger und CO2-armer Produzent», sagte Shell-CEO Wael Sawan laut Mitteilung. Der «Financial Times» zufolge stellt der Deal einen weiteren Schritt in Shells Bestreben dar, einer der grössten Akteure am Markt für Flüssigerdgas (LNG) zu werden.
Shell übernimmt nach eigenen Angaben im Zuge des Zukaufs auch Nettoverbindlichkeiten und Leasingverpflichtungen von rund 2,8 Milliarden Dollar, woraus sich ein Unternehmenswert von 16,4 Milliarden Dollar ergebe.
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(AWP)
