So verfügte das Unternehmen per Ende 2025 über liquide Mittel in Höhe von 9,5 Millionen Franken. Die Westschweizer haben im Geschäftsjahr 2025, als es noch als Biotech-Unternehmen mit dem Namen Relief Therapeutics unterwegs war, Einnahmen von 0,6 Millionen Franken verbucht. Die Vorjahreswerte sind vernachlässigbar.

Die externen Verkaufs- und Vertriebskosten werden mit 2 Millionen Franken beziffert. Die Personalkosten beliefen sich auf 4,6 Millionen Franken, die Ausgaben für externe Forschung und Entwicklung bei 5,3 Millionen.

Unter dem Strich stand ein Verlust von 9,9 Millionen Franken. Inklusive nicht realisierter Effekte im Eigenkapital waren es minus 10,7 Millionen.

Für 2026 habe die neue Firma Mindmaze «klare und umsetzbare» Prioritäten festgelegt, hiess es im Geschäftsbericht weiter. So würden etwa die klinische Programme weitergeführt und die Anwendungsbereiche der Plattform solle auf weitere Indikationen ausgeweitet werden.

Die nach Abschluss der Fusion verkündete Guidance wird in dem Jahresbericht nicht erwähnt. Seinerzeit wurde bis 2027 ein Umsatz von 40 Millionen Franken in Aussicht gestellt, bis 2031 mehr als 200 Millionen. Zudem wurde ab 2028 das Ziel einer EBITDA-Marge von rund 55 Prozent genannt.

Mindmaze war Ende 2025 via einen sogenannten «Reverse Merger» zu einer Kotierung an der Schweizer Börse gekommen. Dabei fusionierte die bis dahin kotierte Relief Therapeutics mit dem EPFL-Spinoff NeuroX.

Mindmaze entwickelt digitale Therapien auf Basis von Virtual Reality, Sensorik und KI zur Rehabilitation und Behandlung neurologischer Erkrankungen.

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(AWP)