Die Ergebnisse wurden auf der American Society of Neurorehabilitation Annual Conference vorgestellt und basieren auf Real-World-Daten aus fünf Einrichtungen, wie es in einem Communiqué vom Dienstag heisst.
Insgesamt nahmen 210 Patientinnen und Patienten an dem Programm teil, bei dem zusätzlich zur Standardtherapie digitale, spielerisch gestaltete Trainings eingesetzt wurden. Ziel war es, ein zentrales Problem in der Schlaganfallrehabilitation zu adressieren: Obwohl eine höhere Therapiedosis nachweislich bessere Ergebnisse liefere, sei diese im Alltag oft durch Personalmangel und die Belastung der Patienten begrenzt.
Die Ergebnisse zeigten, dass Patientinnen und Patienten mit der zusätzlichen Technologie signifikant grössere Fortschritte bei Mobilität und Selbstversorgung erzielten als Vergleichsgruppen mit Standardbehandlung.
Zum Einsatz kam eine Reihe neurotherapeutischer Systeme von Mindmaze, die intensives Ganzkörpertraining ermöglichen und gleichzeitig die Belastung für das Fachpersonal gering halten. Die Rückmeldungen der Patienten waren laut den Angaben überwiegend positiv: Rund 77 Prozent berichteten von einer verbesserten Mobilität und empfanden die spielerischen Übungen als motivierender als klassische Therapieformen.
hr/rw
(AWP)
