Die Erträge sanken vor dem Hintergrund anhaltender Zinssenkungen in den ersten sechs Monaten 2026 um 5,6 Prozent auf 135,4 Millionen Franken, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Der Kommissions- und Dienstleistungsertrag erreichte 101 Millionen, der Nettozinsertrag 13,6 Millionen und der Handelserfolg 13,5 Millionen.
In den vergangenen Jahren seien derweil Effizienzmassnahmen umgesetzt worden. Die Betriebsaufwendungen sanken im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um 11 Prozent auf 111,8 Millionen.
Hinzu kam ein Sondereffekt in der Höhe von 11,5 Millionen im Zusammenhang mit der Beilegung eines seit langem bestehenden Falls, wie es hiess. Unter dem Strich legte der Reingewinn um 1,7 Prozent auf 12,3 Millionen zu.
Das verwaltete Vermögen stieg auf 32,4 Milliarden Franken nach 31,7 Milliarden Ende 2025. Die CET1-Kapitalquote hielt sich über 20 Prozent und damit über den regulatorischen Vorgaben.
Man habe sich im ersten Semester weiterhin auf die Schwerpunktmärkte Schweiz, Europa, den Nahen Osten und Lateinamerika konzentriert, so Mirabaud. So sei die Konsolidierung der europäischen Buchungszentren-Aktivitäten in Luxemburg abgeschlossen und eine Niederlassung in Lausanne eröffnet worden. Man habe zudem weiter in die Modernisierung der technologischen Infrastruktur investiert.
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(AWP)
