Alle drei verfügten über die notwendigen Fähigkeiten, liess sich Fraktionspräsident Philipp Matthias Bregy (VS) in der Mitteilung zitieren. Die Ständerätinnen Chassot und Z'graggen könnten über Regierungserfahrung und Kenntnisse der Verwaltung vorweisen. Nationalrat Müller präsidiere die Wirtschaftskommission und weise ebenfalls Exekutiverfahrung aus.
Neben der SVP war die Mitte die einzige Partei, die mit der Nomination der Präsidentschaftskandidatinnen und Kandidaten noch zugewartet hatte. So nominierte am Dienstag vor einer Woche die SP ihren Fraktionschef Roger Nordmann, der dafür von seinem Amt als Fraktionschef zurücktrat.
Die FDP-Fraktion schlägt die Baselbieter Nationalrätin Daniela Schneeberger sowie die Ständeräte Philippe Bauer (NE) und Andrea Caroni (AR) für die PUK vor. Die Fraktion der Grünen nominierte Ständerätin Maya Graf (BL) und Nationalrätin Franziska Ryser (SG).
SVP noch ohne Nominationen
Für die Grünliberalen bewerben sich die Nationalräte Martin Bäumle (ZH) und Roland Fischer (LU) sowohl für den Einsitz in der PUK als auch für das Präsidium. Die Auswahl einer der beiden Personen will die Fraktion diese Woche vornehmen. Die SVP wollte sich sich nach eigenen Angaben ebenfalls diese Woche zu ihren PUK-Nominationen äussern.
Die Büros des Ständerates und des Nationalrates wollen gemäss Mitteilung der Mitte die PUK, deren Präsidium sowie Vizepräsidium noch diese Woche formell wählen. Insgesamt werden 14 Parlamentarier - je sieben aus dem National- und dem Ständerat - Einsitz nehmen. Jedes Büro wählt die Mitglieder seines Rates. Die Koordinationskonferenz - das Gremium aus Nationalrats- und Ständeratsbüro - wählt das Präsidium. Präsident/in und Vizepräsident/in dürfen nicht dem gleichen Rat angehören.
Die PUK soll die Notübernahme der Credit Suisse durch die UBS und den damit zusammenhängenden Bundesratsentscheid umfassend aufarbeiten. Das Parlament beschloss die Einsetzung der PUK vergangene Woche. Der Bundesrat unterstützt die Einsetzung der PUK. Eine gründliche Aufarbeitung der Geschehnisse sei notwendig und sinnvoll, teilte er am Freitag vor einer Woche mit.