Bislang hatte es geheissen, die Finanzierung sei noch bis ins Frühjahr 2028 sichergestellt. Ende März verfügte Molecular Partners noch über flüssige Mittel in Höhe von 79 Millionen Franken. Ende Dezember 2025 waren es noch 93,1 Millionen gewesen. Man investiere mehr in Forschung & Entwicklung in eine grösser werdende Pipeline, schrieb die Firma aus Schlieren
Im ersten Quartal 2026 wies Molecular Partners operative Kosten von 13,4 Millionen Franken aus. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 16,1 Millionen Franken gewesen. Diese Zahlen entsprachen auch dem Betriebsverlust, da Molecular Partners keine Einnahmen hatte. Unter dem Strich belief sich der Reinverlust auf 13,1 Millionen Franken nach 16,8 Millionen im Vorjahresquartal.
Studien kommen voran
Operativ konzentriert sich Molecular Partners derzeit vor allem auf die Entwicklung neuer Krebsmedikamente aus dem Bereich der Radiopharmazeutika. Im ersten Quartal 2026 wurden zwei klinische Studien gestartet. Der Hauptkandidat MP0712, der unter anderem gegen kleinzelligen Lungenkrebs und andere neuroendokrine Tumore getestet wird, befindet sich in einer Phase-1/2a-Studie. Vier klinische Zentren sind geöffnet, bis Ende 2026 sollen es neun sein. Für MP0712 erwartet Molecular Partners erste klinische Daten noch 2026.
Zudem startete eine Phase-2-Studie mit MP0317 für Patienten bei fortgeschrittenem Gallengangkrebs. Man wolle 75 Patienten für die Studie gewinnen, hiess es weiter. Molecular Partners beabsichtigt, den Wirkstoffkandidaten MP0726 im Laufe des zweiten Halbjahres 2026 zur ersten Bildgebung am Menschen voranzubringen.
jb/
(AWP)
