In den USA liege der zweitwichtigste Exportmarkt der Schweiz. Zusätzliche Handelshemmnisse verunsicherten Chemie-, Pharma- und Life-Science-Exporte und schadeten der Wettbewerbsfähigkeit, teilte der Branchenverband am Freitag mit.
Die Folgen werden laut Scienceindustries nicht nur in der Schweiz spürbar sein: Die neu erhobenen Zölle belasteten die Lieferketten, was zu einem Preisanstieg der Exportprodukte führe - die Mehrkosten müssten letztlich vor allem amerikanische Unternehmen und Konsumenten tragen.
Nicht von der Massnahme betroffen sind dem Verband zufolge derzeit Arzneimittel, Rohstoffe und Zwischenprodukte. Doch noch ist im andauernden Zollstreit der letzte Vorhang nicht gefallen: Im Rahmen sogenannter Section-301-Massnahmen kündigte die US-Regierung bereits weitere Zölle an.
Eine Aussicht, die gemäss Scienceindustries unterstreicht, wie wichtig ein rascher Abschluss eines bilateralen Wirtschaftsabkommens zwischen der Schweiz und den USA sei.
(AWP)
