In einer überwiegenden Mehrzahl der mehr als 3000 Fälle sind die Vernehmungen demnach abgeschlossen. Bei rund 30 Schliessfachbesitzern seien die angeordneten Vorladungen unbeachtet geblieben. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft «werden diese Personen daher nun von der Polizei zwangsweise vorgeführt», heisst es weiter.
Insgesamt sind bei der Polizei Gelsenkirchen seit dem Aufbruch der Schliessfächer 650 Hinweise eingegangen. Zur Qualität und zum Stand der Ermittlungen äussert sich die Polizei nicht.
Bei dem spektakulären Einbruch hatten Unbekannte Ende 2025 mehr als 3000 Schliessfächer aufgebrochen. Der Schaden liegt nach Schätzungen in zwei- oder sogar dreistelliger Millionenhöhe./lic/DP/stw
(AWP)
