Am Tag zuvor wurden Westschweizer Kundinnen und Kunden gebeten, das Produkt fortan nicht mehr an Kinder weiterzugeben und es in eine Migros-Filiale zurückzubringen. Der Kaufpreis werde ihnen dort zurückerstattet.

In der Anfangsmilch des Herstellers Vitagermine könnte der Giftstoff Cereulid vorhanden sein. Nachdem dasselbe Toxin Anfang Januar in Nestlé-Produkten festgestellt worden war, startete der Nahrungsmittelriese einen gross angelegten Rückruf in rund sechzig Ländern. Die giftige Substanz wird unter bestimmten Bedingungen von Bakterien der Art Bacillus cereus gebildet und kann heftiges Erbrechen auslösen.

In Frankreich werde derzeit ermittelt, ob der Tod von zwei Säuglingen auf den Konsum des möglicherweise verunreinigten Milchpulvers des Herstellers Nestlé zurückgeführt werden kann, teilte die französische Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am vergangenen Freitag im Sender BFM-TV mit.

(AWP)