Darüber hinaus könne Meta in den kommenden fünf Jahren sämtliche anderweitig nicht verkauften Kapazitäten im Volumen weiterer 15 Milliarden Dollar anmieten. Die in den USA notierten Nebius-Titel stiegen am Montag vorbörslich um mehr als 14 Prozent.
Das Unternehmen gehört zu den sogenannten Neoclouds: Diese Firmen spezialisieren sich auf den Bau und Betrieb von KI-Rechenzentren. Da die grossen Technologiekonzerne händeringend nach zusätzlichen Rechenkapazitäten für ChatGPT, Gemini & Co. suchen, wächst die Branche rasant. Nebius will bis 2030 Rechenzentren mit einem Strombedarf von insgesamt fünf Gigawatt in Betrieb nehmen. Dies entspricht der Leistung von vier bis fünf Atomkraftwerken. Neben Meta hat auch Microsoft Cloud-Ressourcen im Milliardenwert bei Nebius gebucht. Vor einigen Tagen kündigte der Chipkonzern Nvidia seinen Einstieg bei Nebius an.

