Damit werde das ursprünglich für den 27. Mai erwartete Urteil voraussichtlich verschoben, bis die Berufungsinstanz über den Punkt entschieden habe. Die Parteien seien nun für den 25. Juni vorgeladen worden, wie Anwälte von Umwelt- und Antikorruptionsverbänden gegenüber AFP bestätigten.
Das Gericht hatte zum Prozessauftakt im März die meisten der von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Gutachten gegen Nestlé Waters annulliert, darunter Analysen zum Mikroplastikgehalt sowie Berichte von beratenden Ingenieuren.
Dem Unternehmen wird vorgeworfen, in den 1960er und 1970er Jahren illegale Deponien in der Nähe seiner Mineralwasser-Abfüllanlagen betrieben zu haben. Auf den Flächen sollen sich insgesamt mehr als 473'000 Kubikmeter Abfälle befunden haben.
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(AWP)
