Die Probleme rund um das Gebäude der ehemaligen Berner Frauenklinik, heute das Marie-Colinet-Haus, gehören zu den grössten Baudebakeln in der Geschichte des Kantons. Die Inselgruppe hatte das 2002 bezogene Gebäude 2007 vom Kanton übernommen und merkte bald darauf, dass es bereits wieder saniert werden muss.
Der Umbau dauerte fünf Jahre, Verzögerungen führten zu Mehrkosten. Dies unter anderem, weil während der Sanierungsarbeiten Mängel an der Bausubstanz zum Vorschein traten.
Nun ist das Gebäude erdbebensicher und sämtliche Räume sind klimatisiert. Es wurde um ein Technikgeschoss aufgestockt. Die Transformation fand aber vor allem innen statt. Das Fassadenbild musste unverändert bleiben.
Die 230 Millionen Franken teure Sanierung wurde von der Inselgruppe finanziert.
(AWP)
