Die Massnahmen wurden aufgrund der nuklearen Aktivitäten des Iran, der Lieferung von Drohnen und Raketen an Russland und der Menschenrechtsverletzungen beschlossen, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung am Dienstag mitteilte.
Die Schweiz führt neue Massnahmen im Bereich der Rohstoffe ein. Damit will sie verhindern, dass ihr Hoheitsgebiet zur Umgehung der von der EU verhängten Sanktionen genutzt wird.
Der Bundesrat hatte bereits 2007 die von der Uno gegen den Iran verhängten Sanktionen und 2011 diejenigen der EU übernommen. Diese Massnahmen wurden 2016 nach Inkrafttreten des Atomabkommens mit dem Iran von der EU und der Uno wieder gelockert. Die USA hatten beschlossen, sich aus diesem Abkommen zurückzuziehen.
(AWP)
