Der Vorwurf der USA: Die Risiken wie beispielsweise Beschlagnahmung, vor denen sie zu schützen vorgäben, würden überwiegend vom Iran selbst verursacht. Die Firmen versuchten unter dem Deckmantel dieser Dienstleistung Einnahmen zu generieren, einschliesslich digitaler Zahlungen zur Umgehung von Sanktionen.

«Die Vereinigten Staaten werden nicht zulassen, dass der Iran den globalen Handel als Geisel nimmt oder die internationale Schifffahrt nutzt, um den Terrorismus, die Aggression und die Unterdrückung durch die IRGC zu finanzieren», teilte US-Finanzminister Scott Bessent in einem Statement mit.

Sanktionen gegen iranische «Schattenflotte»

Die Situation in der Strasse von Hormus ist seit Monaten ein zentraler Konfliktpunkt zwischen Washington und Teheran. Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Meerenge für sich, die USA dringen auf die Wiederherstellung der freien Schifffahrt, wie es sie vor Beginn ihres Kriegs gegen den Iran gegeben hatte.

Die Vereinigten Staaten verhängten nun auch Sanktionen gegen acht Unternehmen, die laut dem Aussenministerium Schiffe betreiben, mit denen etwa sanktioniertes iranisches Rohöl nach China und in die Vereinigten Arabischen Emirate transportiert worden sei. Diese Schiffe seien Teil der iranischen «Schattenflotte», auf die sich die iranische Führung stütze, um Sanktionen zu umgehen, hiess es./fsp/DP/he

(AWP)