Zu diesem Schluss kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Auswertungen von Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE). Demnach bewegten sich die Mieten für neu abgeschlossene Mietverträge im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal sowohl im Neubausegment (-0,2 Prozent) als auch im Altbausegment (+0,4 Prozent) kaum.

Und auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die Marktmieten von Neubauwohnungen nahezu stabil geblieben (+0,2 Prozent). Die von Altbauwohnungen indes stiegen um 2,6 Prozent an. Zudem sind regionale Unterschiede zu beobachten. So stiegen die Marktmieten für Neubauwohnungen in den Regionen Zürich (+1,1 Prozent), Südschweiz (+0,7 Prozent) und Basel (+0,5 Prozent) leicht an. Kaum verändert habe sich die Lage derweil in den Regionen Ostschweiz (+0,1 Prozent), Genfersee (-0,1 Prozent) und Mittelland (-0,4 Prozent). Rückläufig zeigten sich die Mieten indes im Jura (-2,9 Prozent) und im Alpenraum (-2,4 Prozent).

Preise von Mehrfamilienhäusern steigen

Deutlich teurer wurden indes die Preise für Mehrfamilienhäuser. Diese stiegen laut FPRE im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 3,0 Prozent. Dabei verzeichneten alle acht von FPRE definierten Regionen gegenüber dem Vorquartal einen Preisanstiege zwischen 2,8 und 3,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich resultierte sogar ein Preisanstieg von 5,0 Prozent.

Für das laufende Jahr erwarten die Experten von FPRE zudem weiter steigende Mietpreise für Wohnungen sowie höhere Marktwerte für Mehrfamilienhäusern.

sta/uh

(AWP)