Die Minimallöhne würden wegen der Teuerung um 0,7 Prozent angehoben, die Löhne der aktuell angestellten Mitarbeitenden um mindestens 1,1 Prozent, hiess es in der Mitteilung weiter. Zudem werde neu ein Erfahrungslohn eingeführt.
Auch ein Zeitzuschlag bei Sonntagsarbeit, eine Arbeitszeitreduktion von 42 auf 41 Wochenstunden, ein leicht höheres Ausbildungsbudget, ein gratis Halbtax-Abo und einen stärkeren Kündigungsschutz für ältere, langjährige Mitarbeitende ist im GAV vorgesehen.
Elvetino-Chefin Daniela Corboz spricht laut Mitteilung von einem «zukunftsfähigen GAV», der an die «wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten» angepasst sei.
Wie die Gewerkschaft des Verkehrspersonals in einer eigenen Mitteilung schrieb, hat eine Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder dem neuen GAV zugestimmt. Dieser verbessere die Arbeitsbedingungen wesentlich. Er tritt per 1. Januar 2024 in Kraft.
(AWP)