In welcher Grössenordnung Stellen abgebaut werden sollten, liess der Manager offen. «Das erfordert Gespräche zwischen den Sozialpartnern und es wäre unfair, wenn wir dem hier heute vorgreifen». Dazu, wann es weitere Details geben soll, äusserte er sich ebenfalls nicht. Aber allen sei bewusst, dass man daran mit Hochdruck arbeiten müsse, sagte Leiters.

Der Abbau soll den Angaben nach Teil eines umfassenden Zukunftspakets sein. Und dieses wiederum sei sehr stark abhängig von der neuen Strategie 2035, sagte der Porsche-Chef. Diese soll im Herbst vorgestellt werden. Leiters hatte am Mittwoch auch angekündigt, die Führungsstruktur verschlanken zu wollen.

3.900 Stellen wurden schon gestrichen

Angesichts der Krise muss Porsche seine Strukturen schrumpfen. Ein Sparpaket haben Unternehmen und Arbeitnehmer bereits geschnürt: Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart rund 1.900 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Zusätzlich sind bereits die Verträge von rund 2.000 befristeten Angestellten ausgelaufen. Bereits unter Ex-Porsche-Chef Oliver Blume wurden im Herbst Gespräche über ein weiteres Zukunftspaket begonnen. Bisher ergebnislos.

Leiters hat diesen Faden aufgenommen: «Wir sind momentan in einem sehr frühen Stadium des Austausches», sagte der frühere Ferrari- und McLaren-Manager. Die Gespräche nehme er als konstruktiv wahr./jwe/DP/men

(AWP)