Ein solches Vorgehen habe sich schon 2018 bewährt. «Das wird nicht das Problem völlig aus der Welt verschwinden lassen. Es kann aber an vielen Stellen die Situation verbessern helfen.»

Zusammenkommen sollten aus seiner Sicht Fachleute aus der Logistikbranche, den Kommunen sowie den Landesregierungen und der Bundesregierung. Anders als 2018 komme das Niedrigwasser in diesem Jahr sehr früh: «2018 hatten wir es erst im Spätsommer, im Herbst, jetzt schon im Hochsommer. Wir müssen mehrere Wochen und Monate wahrscheinlich mit der Situation umgehen», sagte Krischer.

Ruf nach Geld für Fahrrinne

Mittelfristig dringt Krischer auf den Ausbau der Rhein-Fahrrinne. «Das ist völlig richtig und notwendig», sagte er im «Morgenmagazin». Konkrete Planungen gebe es seit vielen Jahren, ein Abschnitt sei fertig geplant: «Da könnte quasi morgen mit dem Bau begonnen werden. Da fehlt nur leider das Geld des Bundes.» Zuständig sei der Bund, da es sich um eine Bundeswasserstrasse handele. 2025 seien die Mittel aus «unerfindlichen Gründen» gestrichen worden. Die Massnahmen zur Optimierung der Fahrrinne würden in einer Niedrigwassersituation sehr helfen und müssten nun «mit Nachdruck umgesetzt werden»./sik/DP/zb

(AWP)