Ebenfalls von dem Unternehmen betrieben wird die Verbindung St. Goar-St. Goarshausen in der Nähe des berühmten Loreley-Felsens. Hier können derzeit nur noch Fahrzeuge bis maximal 7,5 Tonnen Gesamtgewicht befördert werden, also keine ganz grossen Lastwagen mehr.

An der Fähre in Kaub wurden wegen des niedrigen Wasserstandes bereits die Antriebe höher gesetzt, so wird weniger Tiefgang benötigt. Laut der dortigen Fährgemeinschaft kann so der Betrieb bis zu einem Wasserstand von etwa 15 Zentimetern am Pegel Kaub aufrechterhalten werden.

Ab einem Wasserstand von 35 Zentimetern können auch mit dem höher gesetzten Antrieb keine Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen mitgenommen werden. Ausserdem werden dann nur noch sieben bis acht Pkw pro Tour transportiert, was zu Wartenzeiten führen kann. Am Montagnachmittag lag der Pegel Kaub laut der Wasserstrassen- und Schifffahrtsverwaltung bei 28 Zentimetern.

Auch die Fähre Linz-Remagen kann derzeit nur Fahrzeuge bis zu 3,5 Tonnen Gewicht an Bord nehmen. Etwas besser sieht es auf der Verbindung Bad Breisig-Bad Hönningen aus. Dort kommt zum Tragen, dass der dortige Betreiber eine Fähre mit einem Antrieb im Schiffskörper hat, also ohne klassische Schiffsschrauben - das benötigt weniger Tiefgang. Ausserdem könne auf Flachwasser-Anlegestellen zurückgegriffen werden, sagte eine Sprecherin. Diese habe man beim extremen Niedrigwasser 2018 bauen lassen./chs/DP/he

(AWP)