Die Ethos Stiftung empfiehlt der Novartis-GV, alle Vergütungspunkte abzulehnen, wie die Aktionärsvereinigung am späten Montagabend mitteilte. Insbesondere sei die 2025 realisierte Vergütung des CEO überhöht. Schliesslich entsprächen die für Narasimhan zugesprochenen 24,9 Millionen Franken dem 295-fachen des Medianlohns in der Schweiz.
Auch habe der Novartis-Chef mehr als zweieinhalb Mal so viel wie 2018 erhalten, als er die Leitung des Pharmakonzerns übernahm, und rund dreissig Prozent mehr als 2024, wie Ethos weiter vorrechnete. Nebst dem CEO-Lohn sollen sich die Aktionäre laut Ethos aus gegen den für 2027 beantragten Betrag von 95 Millionen für die zehn Mitglieder der Geschäftsleitung und gegen die für die zwölf Verwaltungsratsmitglieder vorgesehenen 8,2 Millionen stimmen.
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(AWP)

