Auch beim operativen Gewinn geht Konzernchef Maziar Mike Doustdar jetzt nur noch von einem Rückgang von maximal sechs Prozent aus. Im zweiten Quartal legte der um Sondereffekte bereinigte Erlös um sechs Prozent auf 78,5 Milliarden dänische Kronen (10,5 Mrd Euro) zu. Ohne die Umrechnungsfolgen durch die starke heimische Krone wäre der Umsatz sogar um sieben Prozent gestiegen. Der bereinigte operative Gewinn zog um acht Prozent auf 33,4 Milliarden Kronen an. Beide Werte fielen höher als von Experten erwartet aus.

An der Börse spielte diese aber keine Rolle. Hier wurde die erhöhte Prognose als Enttäuschung aufgenommen. Investoren hatten sich mehr erhofft. Die in New York gehandelten Anteile des dänischen Unternehmens, sogenannte Hinterlegungsscheine (ADR), gaben nach der Bekanntgabe der Eckdaten und der neuen Prognose um bis sieben Prozent auf 43,70 Dollar nach. Sie beendeten damit die Erholung vom Ende März erreichten Mehrjahrestief von 35 Dollar. Innerhalb dieser war der Kurs Ende Juli wieder über die Marke von 50 Dollar geklettert. Seit Ende 2025 gab der Kurs der Novo-Nordisk-Hinterlegungsscheine um 14 Prozent nach./zb/he

(AWP)