Die Erdölpreise haben sich in den vergangenen Tagen von vorherigen Verlusten erholt. Für Unterstützung sorgen Bemühungen der politischen Führung Chinas, die fragile Konjunktur der Volksrepublik zu stützen. Hinzu kommen rückläufige Rohölbestände in den USA, die sich nach Zahlen vom Mittwoch auf dem tiefsten Stand seit Ende 2022 befinden.

Auf der Angebotsseite sorgt die straffe Versorgungspolitik grosser Anbieter für tendenziellen Preisauftrieb. Saudi-Arabien und Russland, die gemeinsam den Ölverbund Opec+ anführen, halten ihr Angebot seit einiger Zeit knapp. Damit sollen aus ihrer Sicht zu niedrige Erdölpreise verhindert werden, die aufgrund der angeschlagenen Weltkonjunktur drohen./bgf/stk

(AWP)