Leichten Auftrieb hatten die Erdölpreise zunächst von Lagerdaten aus den USA erhalten. Am Dienstagabend hatte der Verband American Petroleum Institute (API) einen Rückgang der landesweiten Ölvorräte gemeldet. Am Mittwochnachmittag folgen die wöchentlichen Zahlen der US-Regierung, die an den Märkten noch stärker als die API-Daten beachtet werden.
Im Laufe des Vormittags lastete dann der zunehmend festere Dollar auf den Erdölpreisen. Ein steigender Dollarkurs bewirkt über Wechselkurseffekte häufig eine abnehmende Nachfrage, vor allem ausserhalb des Dollarraums. Hintergrund ist, dass der Rohstoff überwiegend in der US-Währung gehandelt wird.
Grundsätzlich bewegen sich die Rohölpreise auf erhöhtem Niveau. Seit Jahresbeginn sind sie um etwa 15 Prozent gestiegen. Preistreiber sind die vielen geopolitischen Risiken in der Welt, das knappe Angebot grosser Förderstaaten sowie die etwas anziehende Konjunktur in China und Europa./bgf/la/mis
(AWP)