Zu Beginn der neuen Handelswoche rückte die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten wieder stärker in den Fokus der Anleger am Ölmarkt, nachdem am Wochenende Streitkräfte der USA und Grossbritanniens nach eigenen Angaben zahlreiche Ziele der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen angegriffen hatten.

Die Militärschläge waren die grössten seit Beginn der Operation der USA und Grossbritanniens und verbündeter Staaten gegen die Huthi im Januar. Die Miliz nimmt seit Beginn des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Terrororganisation Hamas immer wieder Handelsschiffe im Roten Meer ins Visier und bedroht damit eine wichtige Route für den internationalen Ölhandel.

Zuletzt hatte indes ein hohes Angebot an Rohöl aus Ländern ausserhalb des Ölkartells Opec die Notierungen unter Verkaufsdruck gesetzt./jkr/mis

(AWP)