Der starke US-Dollar übte am Mittwoch Preisdruck aus. Rohöl wird in Dollar gehandelt. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl in anderen Währungsräumen teurer. Dies dämpft die Nachfrage.

Auch die Schwäche der globalen Konjunktur belastet weiter die Preise. Während sich die Wirtschaft in den USA abzuschwächen scheint, kämpft China schon seit längerem mit einer Wachstumsschwäche. Die beiden Länder sind die grössten Energienachfrager der Welt.

Der Krieg zwischen Israel und der Hamas spielt am Rohölmarkt ebenfalls eine grosse Rolle. Allerdings sind die anfänglichen Preisaufschläge zuletzt gesunken, da sich der Konflikt bisher nicht auf andere Länder des ölreichen Nahen Ostens ausgeweitet hat. Die Förderbegrenzungen grosser Produktionsländer wie Saudi-Arabien und Russland sorgen dafür, dass die Preise auf erhöhtem Niveau bleiben./jsl/bgf/mis

(AWP)