Der US-Angriff auf Venezuela vom Wochenende und die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten zeigten damit weiterhin wenig Auswirkung bei den Ölpreisen. Zwar verfügt das südamerikanische Land über die grössten Ölreserven der Welt, die Öllieferungen aus Venezuela tragen aber weniger als ein Prozent zur Versorgung des globalen Ölmarkts bei.

Zudem hatte der Ölverbund Opec+ zuletzt beschlossen, die Fördermenge zu Beginn des Jahres vorerst stabil zu halten. Generell wird am Markt mit einem Überschuss an Rohöl gerechnet. Die US-Bank Morgan Stanley geht davon aus, dass der Überschuss an Rohöl im ersten Halbjahr voraussichtlich weiter steigen wird und erst Mitte des Jahres seinen Höhepunkt erreichen dürfte./jkr/mis

(AWP)