Leichten Druck auf die Preise übte der etwas festere Dollar aus. Da Rohöl überwiegend in der amerikanischen Währung gehandelt wird, wirken sich Wechselkursänderungen meist auf die Nachfrage aus. Steigt der Dollar, sinkt in der Regel das Interesse aus anderen Währungsräumen. Das drückt auf die Erdölpreise.
Ungeachtet dessen haben die Rohölpreise in den vergangenen Wochen kräftig um etwa zehn Dollar zugelegt. Auf der Nachfrageseite treibt die Aussicht auf einen vorsichtigeren Kurs vieler Notenbanken mit weniger Zinsanhebungen. Auf der Angebotsseite haben grosse Förderstaaten wie Saudi-Arabien oder Russland ihre Produktion deutlich eingeschränkt./bgf/jha/