Der Iran-Krieg bleibt der bestimmende Faktor am Ölmarkt. US-Präsident Donald Trump hatte eine Verlängerung der Waffenruhe angekündigt. Allerdings war eine Reise von Vizepräsident JD Vance nach Pakistan zu Verhandlungen abgesagt worden, nachdem der Iran eine Teilnahme an den Gesprächen abgelehnt hatte. «Die Lage bleibt somit festgefahren», kommentierten Analysten der Dekabank.

Unterdessen ist in der für den Transport von Rohöl wichtigen Strasse von Hormus ein Containerschiff unter Beschuss geraten und dabei schwer beschädigt worden. Ein Schiff der iranischen Revolutionsgarden habe Schüsse abgegeben, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf den Kapitän des Frachters mit.

«Der erste Schock des Krieges ist vermutlich überstanden», kommentierte Fondsmanagerin Vivian Lin Thurston vom Finanzdienstleister William Blair die jüngste Entwicklung der Ölpreise. Ihrer Einschätzung nach sei der Ölmarkt mittlerweile in eine Phase der Unsicherheit mit wechselnden Kursbewegungen eingetreten./jkr/la/stk

(AWP)