In der ersten Wochenhälfte hatten geopolitische Sorgen wegen der Lage im Iran nach Protesten gegen die Führung in Teheran die Ölpreise noch kräftig nach oben getrieben. Am Mittwoch hatte eine Gegenbewegung eingesetzt, nachdem Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump die Sorgen der Anleger vor einem möglichen US-Angriff auf den wichtigen Förderstaat Iran gedämpft hatten.

Unter dem Strich hat sich Rohöl infolge der Eskalation im Iranaber deutlich verteuert. Am 8. Januar, also bevor sich die Lage im Iran zunehmend verschärft hatte, kostete Brent-Öl noch rund 60 Dollar.

Zwar habe das Risiko einer unmittelbaren US-Intervention gegen den Iran nachgelassen, sagte Rohstoffstrategie Warren Patterson von der ING Bank. Die Lage werde am Markt aber nach wie vor als riskant eingeschätzt. Je länger aber eine Reaktion der USA auf sich warten lasse, desto mehr werde die Risikoprämie schwinden./jkr/la/jha/

(AWP)