Nach deutlichen Abschlägen in den vergangenen Wochen haben sich die Erdölpreise zuletzt etwas erholt. Am Markt wird als Begründung eine leicht zuversichtlichere Nachfrageprognose der Opec genannt. Das Ölkartell hatte seine Einschätzung für dieses Jahr am Montag angehoben. An diesem Dienstag wird die Lagebewertung der Industrieländerorganisation IEA erwartet.

Ungeachtet der jüngsten Stabilisierung ist die Stimmung am Ölmarkt alles andere als gut. Gegenüber dem Jahreshoch von Ende September sind die Ölpreise um etwa 15 Prozent gefallen. Ausschlaggebend sind Konjunktursorgen, insbesondere mit Blick auf die USA, China und Europa. Der Gaza-Krieg hat nur zwischenzeitlich Preisaufschläge bewirkt, weil sich der Konflikt bisher nicht auf andere Länder in der ölreichen Region ausgeweitet hat./bgf/mis

(AWP)