Die Kursausschläge halten sich seit Wochenbeginn in Grenzen. Tendenzielle Unterstützung kommt von der relativ freundlichen Stimmung an den Finanzmärkten. Schwache Daten zur Zahl der offenen Stellen und zum Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten dämpften die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed im September nochmals dies Zinsen anheben könnte. Zudem stützte auch der schwächere Dollar die Ölpreise.
Belastung kommt weiterhin von der schwachen Wirtschaft Chinas, das zu den grössten Ölverbrauchsländern der Welt zählt. Die Volksrepublik leidet unter einer Vielzahl konjunktureller und struktureller Belastungen, darunter der kriselnde Immobilienmarkt. Für etwas Erleichterung sorgt, dass sich die politische Führung zunehmend gegen die wirtschaftliche Schwäche stemmt. Es werden immer mehr Hilfen beschlossen, deren Ausmass jedoch deutlich niedriger ist als zu Zeiten der weltweiten Finanzkrise 2008./jsl/he
(AWP)